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Maradona lebt !
Die Delegation aus Südafrika, die im letzten Jahr auch die Lahrer Herrlichkeit besuchte, um sich über die Kultur der deutschen Bevölkerung zu informieren, hat jetzt ihren Reisebericht veröffentlicht. So schreiben sie über ihre Erlebnisse in Burglahr: ein rabenschwarzer Geistlicher und weiße Helfer werfen eine Menschenpuppe in den Fluss, um ihre Mitbürger zu erschrecken. Sie überlassen sie ihrem Schicksal bis jemand bei der Polizei anruft und einen toten Motorradfahrer meldet. Dann holen sie sie wieder raus.
Für dieses Jahr mussten die Spielregeln etwas überarbeitet werden. 1. Damit es nicht wieder zu Verwechslungen kommt, sollte diesmal Maradona dran glauben, den Fussballgott, den ja jeder kennt. 2. Während üblicherweise in der Wied weggeworfenen Sachen wie z.B. alte Matratzen am nächsten Grillplatz aus dem Wasser gezogen werden, durfte man sich diesmal darauf nicht verlassen. Es musste noch ein Plan B her. Und der wurde raffiniert umgesetzt: Die Burglahrer fischten Maradona direkt hinter der Brücke wieder aus dem Wasser und wir können freudig mitteilen: Maradona lebt. Was hätten wir auch den Tausenden von Fans gesagt, die Maradona für den begnadetsten Fussballer aller Zeiten halten? Vorbildlich die Burglahrer! Wenn doch alle ihren Müll so mutig entsorgen würden. Es bleibt noch eine Frage: wo ist der gerettete Maradona jetzt ? Die Fans würde es schon interessieren, pilgern sie doch von Kultstätte zu Kultstätte...
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 Noch eine virtuelle Leiche !
Jetzt ist sie weg ! Die Statue des Horhausener Kardinal Höffner. Zuerst der Kopf, fachmännisch abgetrennt. Ein echter Tatort ! Und weil die Statue so kopflos nichts mehr her gab, holte die Verbandsgemeinde auch den Rest (...für Reparaturarbeiten...).
Hintergrund: “In Horhausen wurde seinerzeit ein protziges Monumentaldenkmal errichtet...”, schreibt A.Becker einem Leserbrief (RZ 13.7.10), “..für einen Mann, dessen Bescheidenheit einer seiner persönlichsten Merkmale waren. Diese Bescheidenheit geht aber den Initiatoren des Monuments aber völlig ab, wollte man sich doch von der Aura des Kardinals selbst bescheinen lassen, praktisch schon sein eigenes Denkmal setzten in der Hoffnung, dass sich genügend Dumme finden lassen, die die Selbstdarstellung bezahlten.”
Motiv: Bei unbezahlten Rechnungen ist es nicht unüblich, dass sich Lieferanten schon mal was zurückholen.
Fazit: Der arme Kardinal musste zweimal sterben. Er fordert dafür aber sein Tribut: es geht nur mit Bescheidenheit und schon gar nicht kopflos! Foto: www.horhausen.de
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Wie simpel eine eine Schwimmbadlösung sein kann, zeigt das Bad in Niederhonnefeld. Ein Bach sorgt für frisches Wasser. Nach gleichem Beispiel will Bio Bauer Bert Bay das alte Flammersfelder Bad wiederbeleben.. Fotos
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